
Kyushu Januar 2024, Kurume
Ende Januar fahren wir nach Kurume, hier gibt es einen der größten Kameliengarten der Welt,
zumindest der größte in Japan. Wir dachten das um diese Zeit alle Kamelien in voller Blütenpracht erstrahlen, zumindest ist dies ja in der
heimischen Wilhelma der Fall. Hier dauert es bis zur Vollblüte aber noch ein paar Wochen
- Hunderte von Sorten aus der ganzen Welt. Die ältesten Bäume sind über 100 Jahre alt.
- Alles schön etikettiert
- Ein paar wenige blühen doch
- Gelb ist momentan die vorherrschende Farbe
- Da die Blütenpracht sich in Grenzen hält, machen wir einen Spaziergang in die nähere Umgebung. Mächtige Steinmauer vor der Olivenfarm.
- Rosmarin, dahinter Olivenbäume
- Ein neues Haus im traditionellen Holzständerbau
- Schon auf der Fahrt hierher fällt uns das ausgeprägte Obstanbaugebiet auf. Es gibt einiges an Zitrusfrüchen
- Hauptsächlich werden Kakis angebaut. Im Moment ist die Zeit des Obstbaumschnittes
- Es gibt auch Tafeltrauben, Steinfrüchte, vor allem Aprikosen und Pfirsiche oder wie hier Feigen
- Bienenbeute in winterlicher Verpackung
- Eine große Plage in der Landwirtschaft sind Wildschweine. Daher sieht man ab und zu Lebendfallen
- Weiß noch nicht was das ist
- Langnadelige Japankiefer
- Zurückgeschnittener Kampferbaum im Hinterhof
Kurume liegt im Süden der Präfektur Fukuoka
Nur 4 Kilometer vom Kamelien Garten entfernt gibt es eine zentrale Verkaufsstelle für Gärtnereien und Gartencentern.
In der Umgebung hat es sehr viele Baumschulen und Gärtnereien, verkauft wird aber meist in Kurume.
Es sind über 30 verschieden Firmen die hier ihren Verkauf haben. Meist hat jede Gärtnerei ihren Schwerpunkt und Spezialität.
Auch Dienstleistungen und Floristik wird angeboten.
Ich war auf der Suchen nach einem Kämpferbäumchen, ein solches konnte ich aber nirgends finden
- Tieflader
- Sehr beliebt im Garten und Landschaftsbau sind Gärten mit Stein, Wasser und Moos. Es gibt einige Schaugärten
- Werbewirksam am Straßenrand, die Ecke mit den Obstbäumen.
- Nicht wenige Betriebe haben sich auf Bonsais spezialisiert.. Hier eine uralte japanische Azalee
- Die Preise sind im Vergleich zu Deutschland sehr günstig
- Auch die Bonsais werden attraktiv ausgestellt
- Natürlich dürfen die “Großen” nicht fehlen. Big Bonsai für den Garten
Vor der Heimfahrt besuchen wir noch den Kitano Tenmangu Schrein
Zitat vom Kurume Tourismusbüro:
Es wurde im 2. Jahr von Tenki (1054) gegründet. Es begann, als Sojo Teisen, der Enkel des damaligen Ministerpräsidenten Fujiwara no Michitaka, den Geist von Sugawara no Michizane vom Kitano-Tenmangu-Schrein in Kyoto hier verankerte.
Die mit der verehrten Gottheit Michizane Sugawara verbundene Blume ist die Pflaume. Wenn Sie die Goshinbashi-Brücke überqueren und durch das wunderschöne, zinnoberrot geschmückte Kirschblütentor gehen, werden Sie „Shinbai“-Zweige sehen, die sich innerhalb des Tamagaki-Zauns erstrecken. Dies wird mit Dazaifus „Tobiume“ verglichen.
Auf dem Gelände steht ein großer Kampferbaum, der fast 1000 Jahre alt ist und von der Präfektur zum Naturdenkmal erklärt wurde. Es gibt auch eine Legende über die verehrte Gottheit Sugawara no Michizane und den Kappa, und als Beweis für diese Legende wird die „Hand des Kappa“ immer noch sorgfältig als Schatz im Tenmangu-Schrein aufbewahrt. Jedes Jahr am dritten Sonntag im Oktober findet das Herbstfest „Okunchi“ statt, das von der Präfektur als immaterielles Kulturgut ausgewiesen wird.
Der Miyajidake-Schrein ist berühmt für den „Pfad des Lichts“, aber Sie können den Pfad des Lichts auch am Kitano-Tenmangu-Schrein sehen.
Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche (21. März) und die Herbst-Tagundnachtgleiche (23. September) erscheint eine mysteriöse Szene, in der die untergehende Sonne direkt durch das Turmtor vom Zugang zum Kitano-Tenmangu-Schrein scheint.
Das war´s für Januar 2024 in Kyushu
weiter geht´s im Mai,
vielleicht ist dann schon ein Bienenvölkchen bei uns eingezogen !
Ligustrum japonicum f. ? Interessanter Bericht, schöne Fotos 😁👍